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von Michael Reisner
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Design Thinking und Low-Code den ganzen Tag...

Low-Code: Raus aus dem Mythos

Kaum ein Begriff ist so umstritten und missverstanden wie Low-Code-Plattformen. Klassische IT-Programmierer sehen ihre Position angegriffen, die eigentliche Zielgruppe der Anwender wiederum verliert sich im technischen Begriffswirrwarr. Eine Faktensuche.

Woher kommen Low-Code-Plattformen ...

Low-Code-Plattformen haben sich in den letzten Jahrzehnten aus sogenannten „Rapid Application Development“-Plattformen (RAD) entwickelt. Diese gibt es seit mehr als 2 Jahrzehnten, sie hatten dabei aber immer einen eingeschränkten Anwendungsbereich. Das bedeutete, dass

  • die Verwendung nur auf einer Zielplattform meist an eine spezielle Runtime für den produktiven Einsatz gekoppelt war, mit der Folge, dass Lizenzen technisch stark eingeschränkt waren, und
  • geschlossene Entwicklungssysteme entstanden, die die Einbindung von Fremdkomponenten aufwendig und schwierig machten und andere Programmiersprachen nur eingeschränkt eingebunden werden konnten.

Aus den ursprünglichen RAD wurde dann von Unternehmen, welche heute im Low-Code-Markt Lösungen anbieten, über sogenannte 4-gl Plattformen eine weitere Entwicklung angestoßen. Diese versuchten mit einer geschlossenen, proprietären IDE und einer einheitlichen, meistens ebenfalls proprietären Code-Basis die Entwicklung von Lösungen zu vereinfachen und zu beschleunigen.

Die unterschiedlichen Lösungsplattformen hatten aber im Allgemeinen das Problem, dass die Veränderung der IT-Landschaften nicht fristgerecht oder zeitnah nachvollzogen werden konnten. Damit waren sie meistens „veraltet“, bzw. mit erheblichen technologischen „Altlasten“ behaftet.
Bei vielen Anwendungen kam es auch zu Inkompatibilitäten in den einzelnen Releases. Das heißt: Bereits entwickelte Module mussten „eingestampft“ und nochmals komplett neu auf Basis der dann aktuellen Release entwickelt werden.
Das ist nicht der Sinn der Sache und vernichtet jede Investitionssicherheit!

Backend, Desktop, Web, Apps …

Eine weitere Verschärfung dieser Situation trat ein, als mit dem Aufkommen der ersten Smartphones und dem Versuch von Platzhirschen wie Microsoft, Google oder Apple, die Marktdurchdringung der eigenen Software bzw. Lösungen für Apps (Smartphone, Tablet, etc.) auf alle Plattformen zu bringen, vermehrt auf universelle Entwicklungsplattformen gesetzt wurde. Diese vernachlässigen aber den klassischen Desktop-Bereich mit Windows oder Linux, und meistens auch das traditionelle Web.
So wurden auf dem Gebiet der Apps-Entwicklung entweder Web-basierte Container mit eingeschränkter universeller Funktionalität eingesetzt oder es kamen „Native Apps“ zum Einsatz, welche auf die jeweilige Zielplattform übersetzt wurden.

Beide Szenarien werden von „Hardcore“-App Entwicklern abgelehnt, da Universal-Plattformen bezüglich Performance und Anpassbarkeit nie an optimierte, proprietär einsetzbare IDEs herankommen und universelle Web-Container Lösungen nur eine eingeschränkte Lösungsbreite ermöglichen.

Zudem wird in der Betrachtung außer Acht gelassen, dass es neben der mobilen App-Entwicklung für den Consumer-Markt speziell im Business-Bereich mehr als genug Bedarf und Anwendungsszenarien für Backend, Desktop und Web gibt. Mobile Apps sind eine Ergänzung dazu - nicht mehr, nicht weniger. Dabei den „goldenen Schnitt“ für jedes Anwendungsgebiet zu finden, ist die große Herausforderung.

Denn gerade für Unternehmen ist es, um Wettbewerbsvorteile zu lukrieren, zwingend notwendig, genau auf den jeweiligen Einsatzzweck und Anwendungsumfang angepasste Software zur Verfügung zu haben.

Low-Code-Entwicklung …

Der goldene Schnitt ist gefunden, wenn die Entwicklung auf einer universellen Low-Code-Plattform stattfindet und alle relevanten Plattformen ohne Anpassungsaufwand oder hohen Streuverlust bedient werden können.
Low-Code-Plattformen ermöglichen die Erstellung von Applikationen auf unterschiedlichen Plattformen mittels Konfigurationen und der Aneinanderreihung von bestehenden Funktionsbausteinen statt des manuellen Codierens in einer Programmiersprache.

Low-Code-Entwicklung ist vergleichbar mit dem Konfigurieren von Fertigteilhäusern oder dem Verwenden von Lego-Bausteinen – Vieles möglich, fast alles geht.

Die Idee dahinter ist, dass zumindest mehr als 95 Prozent der notwendigen Funktionalität „Out-of-the-Box“ mit vorgefertigten Funktionsbausteinen erzeugt werden kann - und zwar auf allen benötigten und relevanten Plattformen. Das gewinnt immer mehr an Bedeutung, da neben der Entwicklung für

  • Power- oder Key-User,
  • Standard Desktop Anwender (Büro oder Home-Office Arbeitsplätze in der „klassischen Administration“) sowie
  • Ad-Hoc- oder Teilarbeiten im Web und
  • eingeschränkte, situationsbezogene Apps (mobile Freigabe von Aufträgen, mobile Offline- Akten)

auch die Einbeziehung von IoT-Geräten mit Linux und Embedded Systemen an Bedeutung gewinnt. Die restlichen 0 – 5% der Entwicklung sind speziell angepasste Codezeilen, welche sich nicht oder nur mit übermäßig hohem Aufwand „standardisieren“ lassen.

Eine gute Low-Code-Plattform bietet darüber hinaus die Möglichkeit, spezifischen Source für Zielplattformen bereits über die Low-Code-Plattform direkt einzubinden. Damit können für jede gewünschte Zielplattform auch individuelle Code-Teile gut gewartet und verteilt werden.

Low-Code und No-Code …

Der guten Vollständigkeit halber muss erwähnt werden, dass die meisten Anwendungen auf Low-Code-Plattformen eigentlich als No-Code-Anwendungen erstellt werden.

Das heißt, dass die Möglichkeit, individuellen Code einzubinden, nur bei wenigen Anwendungen benötigt wird. Die Funktionalität der gängigen Low-Code-Plattformen reicht nahezu immer aus, um die gewünschte Applikation Out-of-the-Box zu erstellen. Auch wenn es viele anders sehen: Für die meisten Anwendungsfälle besteht nur ein formaler Unterschied zwischen Low-Code- und No-Code-Plattformen.

Ein weiterer Aspekt der Low-Code-Anwendungsentwicklung ist, dass die erzeugten Module und Applikationen qualitativ hochwertig und automatisiert erstellt werden. Es wird in der Erstellung der spezifischen Lösung immer auf ausgetestete und standardisierte Bausteine zugegriffen. Diese durchlaufen bereits auf der Plattform im Zuge von QS-Maßnahmen umfangreiche Tests und haben so einen meistens höheren QS-Standard als Individualentwicklung mit manueller Codierung.

Das trifft im selben Maße auf sicherheitstechnische Aspekte zu, da sich das Unternehmen, welches die Low-Code-Plattform entwickelt, mit diesen Aufgaben bereits auf unterster Ebene beschäftigen und darauf Antworten bereitstellen muss.

Last-but-not-least …

Der Low-Code-Entwickler ist eine gänzlich andere Person als der klassische Entwickler im IT-Umfeld. Der klassische Entwickler ist für die Produktentwicklung der Low-Code-Plattform an sich verantwortlich, während sich der Anwendungsentwickler auf Basis der Low-Code-Plattform vermehrt um den Business-Fokus und die Anwenderzufriedenheit kümmert. Gerade für Quereinsteiger bietet sich so ein interessantes und kreatives Umfeld mit großem Entwicklungspotential an.

Der Anwendungsentwickler benötigt keine tiefen Entwicklerkenntnisse, sondern analytisches Denken und agiles Vorgehen, um im permanenten Zwiegespräch mit dem Anwender eine effektive und effiziente Umsetzung der Anforderungen herbeiführen zu können.
Schnelle Entscheidungs- und Umsetzungszyklen zeichnen diese Form der Entwicklung aus.

Nur ein statistischer Ausreißer oder mehr …

In Low-Code-Umfeld hat sich in den letzten Jahren zudem ein interessanter vielfach nicht beachteter Trend herauskristallisiert: Es gibt eine überdurchschnittlich hohe Rate an kompetenten Low-Code-Entwicklerinnen. Teilweise ist der Anteil von Frauen in diesem Segment größer als 50%, was für technische Berufe ein sensationeller und zugleich sehr wünschenswerter Wert und eine sehr erfreuliche Entwicklung ist. Warum das so ist, wurde bis jetzt noch nicht auf breiter Basis untersucht.

>MRe/MFa<

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